Ein amtliches Halteverbot für den Umzug
Von A wie "alte Wohnung kündigen" bis Z wie "Zeitungsabonnements ändern" ist alles erledigt – der Umzug ist perfekt geplant. Oder?
Gerne wird das Einrichten eines Halteverbots für den Umzugswagen vergessen. Stattdessen sieht man Stühle und Flatterbänder als notdürftige Absperrung für den LKW.
Doch Vorsicht: Dies ist offiziell verboten – diese Art ein Halteverbot einzurichten kann sogar zu einem Bußgeld führen. Und selbst wenn nicht: Zwar werden solche Absperrmaßnahmen von der Verkehrsaufsicht oftmals geduldet, jedoch garantiert das nicht, dass der Parkplatz auch wirklich frei bleibt. Jeder Autofahrer, der auf Parkplatzsuche ist, kann dieses provisorische Halteverbot zur Seite räumen - rechtlich haben Sie keinen Anspruch auf den Parkplatz.
Dabei ist es ganz einfach, ein Halteverbot für den Umzug einzurichten.
Amtliches Halteverbot selbst beantragen
Lösung Nummer 1: Sie beantragen bei der Stadt selbst ein Halteverbot. Dies muss mindestens zwei Wochen vor dem eigentlichen Umzug geschehen und kostet, je nach Kommune, um die 15 bis 25 Euro. Wichtig: Ziehen Sie in eine andere Stadt, müssen Sie dort ebenfalls einen Antrag bei den zuständigen Behörden einreichen.
Hinzu kommen die kosten für die Miete der Halteverbotsschilder – etwa 30 bis 60 Euro. Die Schilder müssen - nach der Erteilung der entsprechenden Genehmigung vom Straßenverkehrsamt – mindestens 72 Stunden von dem Umzug aufgestellt werden. Achten Sie beim Einrichten der Halteverbotszone unbedingt auf die Länge des Umzugswagens und rechnen Sie genügend Fläche zum Rangieren hinzu! Zusätzlich muss unter dem Halteverbot ein Hinweis mit dem genauen Umzugstermin angebracht werden.
Tipp: Organisieren Sie alle Termine rund um das Einrichten des Halteverbots und des gesamten Umzugs online im kostenlosen Umzugskalender.
Halteverbotszone von Profis organisieren lassen
Lösung Nummer zwei: Spezielle Firmen kümmern sich um das Einrichten des Halteverbots vor der neuen und alten Wohnung. Behördengänge, Beschilderung und An- und Abtransport, sowie Beschriftung der Parkverbotsschilder legen Sie ganz bequem in die Hände von Profis. Sie zahlen einen einmaligen Pauschalbetrag und ersparen sich dabei nicht nur den Transport der schweren Schilder, sondern können sich auch sicher sein, dass alle Genehmigungen fristgerecht eingereicht und die Schilder pünktlich auf- und abgebaut werden.
Tipp: Wer mit einem Umzugsunternehmen umzieht, kann dort direkt das Halteverbot bestellen – die Firma kümmert sich um alles Weitere.
